Erst schlafen, dann fahren kostet eine Nacht. Ohne Schlaf kann es alles kosten.
Dreiundzwanzig Uhr an der Tankstelle: Man tankt und fährt trotzdem los. Nachts loszufahren wirkt praktisch, mit freien Strassen und niemandem unterwegs. Tefft wertete 6845 in Unfälle verwickelte Fahrende aus, die das US-Verkehrsministerium zwischen 2005 und 2007 untersucht hatte: Gegenüber sieben bis neun Stunden Schlaf galt man bei sechs Stunden 1,3-mal häufiger als Unfallverursacher, bei fünf 1,9-mal, bei vier 2,9-mal und unter vier Stunden 15,1-mal. Wer weniger als vier Stunden geschlafen hatte, fiel vor allem bei Unfällen mit nur einem Fahrzeug auf. Freie Strassen nehmen den versäumten Schlaf nicht weg, sie lassen einen mit ihm allein. Zuerst schlafen kostet eine Nacht.
Im Video
0:00Die Tankstelle
0:07Freie Strassen
0:14Vier Stunden
0:23Die Skala
0:32Die Abfahrt
0:39Die Botschaft
Angaben 52 s · 9:16 · vier Sprachen · Bilder, Stimme und Musik generiert und deklariert · 2026-10-03 · Drive Awake